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Was ist Zahnfleischbluten?

Zahnfleischbluten ist das Austreten von Blut aus der Grenzzone, an der Zähne und Zahnfleisch aufeinandertreffen – entweder durch einen Reiz (Berührung, Kauen, Putzen usw.) oder ohne jeden Reiz. Am häufigsten tritt es nach einer Entzündung des Zahnfleischs auf und kann ein Hinweis auf Parodontalerkrankungen sein. Zahnfleischbluten ist ein ernst zu nehmendes Symptom und erfordert die Konsultation eines Parodontologen.

Zahnfleischbluten

Was verursacht Zahnfleischbluten?

Das Zahnfleisch ist Weichgewebe; traumatische Verhaltensweisen (zu kräftiges Putzen, unsachgemäße Zahnseide, harte Nahrung) können Bluten auslösen. Anhaltendes Bluten über 7 Tage bei jeder Putzsitzung ist kritisch. Zahnfleischbluten kann auch bei Vitamin- oder Thrombozytenmangel auftreten.

Hauptursachen

  • Gingivitis: Oberflächliche Zahnfleischerkrankung mit Bluten, Rötung und lokaler Wärme. Ist umkehrbar.
  • Parodontitis: Bei Fortschreiten der Gingivitis ist das Knochengewebe betroffen; regelmäßiges Bluten ist ein Kennzeichen.
  • Hormonelle Veränderungen: Schwangerschaft, Pubertät, Wechseljahre, Menstruation erhöhen die Wahrscheinlichkeit. Parodontologen-Untersuchung inkl. Panorama-Röntgen wird empfohlen.
  • Rauchen: Bluten kann spät auftreten; dann kann es für eine frühe Intervention zu spät sein.
  • Diabetes: Bei schlecht eingestellten Diabetikern häufig; Zahnfleischentzündung kann den Allgemeinzustand verschlechtern.
  • Stress: Zahnfleischbluten wurde auch ohne weitere zahnbedingte Ursachen beobachtet.
  • Leukämie: Thrombozytenmangel kann zu Blutungen u. a. am Zahnfleisch führen.
  • Blutungsstörungen: Hämophilie oder Von-Willebrand-Syndrom; das Blut gerinnt nicht wie vorgesehen.
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Was hilft bei Zahnfleischbluten?

Spülen mit warmem Salzwasser oder Wasserstoffperoxid kann helfen. Bei Bürstentrauma: Druck reduzieren und Kältekompresse auflegen. Bei wiederkehrendem Bluten Mundhygiene optimieren und Parodontologen konsultieren.

Mundhygiene: Die häufigste Ursache ist mangelnde Mundhygiene. Täglich Zahnzwischenräume reinigen und die richtige Zahnbürste sowie Interdentalpflege sachgerecht anwenden.

Wie wird Zahnfleischbluten behandelt?

Zunächst korrekte und regelmäßige Mundpflege. Je nach Ursache können weitere Behandlungen nötig sein. Häufige Methoden: Zahnsteinentfernung, Scaling und Kürettage (Initiale Parodontaltherapie), antibiotikagestützte Behandlungen, Mundhygiene-Empfehlungen für zu Hause.

Ist Zahnfleischbluten beim Putzen normal?

Nein. Bei gesundem Zahnfleisch tritt beim Putzen oder Essen kein Bluten auf. Anhaltendes Bluten weckt Verdacht auf Gingivitis – Termin beim Parodontologen inkl. Panorama-Röntgen vereinbaren.

Häufig gestellte Fragen zu Zahnfleischbluten

Welcher Arzt bei Zahnfleischbluten?

Sie sollten einen Parodontologen konsultieren. Ihr erster Ansprechpartner sollte ein Parodontologe sein.

Wie stoppt man Zahnfleischbluten?

Bürstentrauma stoppen und Kältekompresse auf die blutende Stelle legen.

Kommt Zahnfleischbluten bei Leukämie vor?

Ja. Thrombozytenmangel erleichtert Blutungen und erschwert das Stoppen.

Wie äußert sich Zahnfleischbluten bei Leukämie?

Es gibt kein spezifisches Blutungsmuster nur bei Leukämiepatienten.

Welcher Vitaminmangel verursacht Zahnfleischbluten?

Vitamin-C- und Vitamin-K-Mangel. Vitamin-C-reich: Orange, Mandarine, Paprika, Brokkoli. Vitamin-K-reich: Spinat, Salat, Olivenöl, Kohl.

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